Die Zaeune der Nachbarn

Vor einigen Jahren, als ich noch ein Teenager gewesen bin, hat mein Vater, selbstverständlich mit meiner Hilfe, im Garten einen Basketball Korb aufgestellt. Von diesem Zeitpunkt an musste ich nicht mehr auf die verschiedenen Basketball Plätze gehen, die wenigstens einen Kilometer von meinem Haus entfernt waren. Ich konnte ganz einfach in meinen eigenen Garten gehen, den Ball mit sich bringen und ein paar Körbe werfen. Es war natürlich viel einfacher und praktischer für mich im Garten Basketball zu spielen, auch wenn ich keine echten Spiele veranstalten konnte. Der Grund dafür waren die Zäune, die mein Grundstück von dem meines Nachbarn trennten. Die waren einfach viel zu niedrig und die Gefahr, dass der Ball einfach zum Nachbarn rüber fliegen (oder rüber springen würde) war viel zu groß. Deswegen konnte ich auch nicht Würfe von einer weiten Distanz riskieren, denn ein schlechter Wurf, und mein Ball würde über die Zäune fliegen und im Garten meines Nachbarn landen. Das wollte ich natürlich vermeiden, deswegen konnte ich nur von einer kleinen Distanz werfen. Leider machte das keinen so großen Spaß, aber es war logischerweise besser, als gar nichts. Mein Vater wollte eigentlich hohe Metallzäune aufstellen, oder wenigstens ein Netz aufspannen, aber schließlich hat er nichts gemacht und sowohl die Metallzäune, als auch das riesige Netz fehlen noch bis heute. Der Korb steht aber immer noch, aber eigentlich schon ein bisschen zwecklos, denn schon seit Jahren hat niemand da einen Korb erzielt.